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Energiesparlampen und LE statt Glühbirne
oder gleich Halogen

Wie finde ich die richtige Lichtquelle?
Wie gefährlich sind Energiesparlampen (ESL)? 
Halogenlampen besser als ESL und LED
?

von Erich Peter

Die gute alte Glühbirne ist In Deutschland nicht zuletzt durch die strengen EU-Vorschriften aus den Regalen verschwunden und viele Menschen wünschten sich diese wieder zurück. Dagegen setzten moderne LED-Leuchten zum Überholvorgang an. Bei den herkömmlichen Energiesparlampen tut sich derweil nicht allzu viel – zumindest scheinen die Nachteile, die schon vor vielen Jahren bekannt waren, noch immer aktuell zu sein. Viele Verbraucher empfinden das Licht von Energiesparlampen als kalt und steril, was den Einsatz in typischen Wohlfühlräumen wie Bade- und Schlafzimmer deutlich abwertet. Davon abgesehen, brauchen vor allem preiswertere Modelle eine gewisse Zeit nach dem Einschalten, bis sie ihre Betriebstemperatur erreichen.

Stress durch Blauanteil und elektromagnetische Felder

Eine Energiesparlampe gehört nicht in Kopf- oder Körpernähe, nicht an den Schreib- oder auf den Nachttisch, ein guter Meter Abstand sollte mindestens eingehalten werden, besser noch mehr.
Der Blauanteil im Licht sorgt für eine hormonell gesteuerte und unerwünschte Belastungs- und Stressreaktion. Denn das blaue Licht ist mit dafür verantwortlich, dass in der Zirbeldrüse, einem Teil des Zwischenhirns, weniger Melatonin (Schlafhormon) produziert wird, was gesundheitlich bedenklich ist.
Energiesparlampen emittieren starke elektromagnetische Felder, sowohl niederfrequente als auch hochfrequente.
Die weltweit angewandte TCO-Norm für Computer wird von den meisten Sparleuchten erreicht und sogar überboten.
Die Hochfrequenz lässt das Licht flackern. Und obwohl dies vom menschlichen Auge nicht mehr wahrgenommen werden kann, ist die höherfrequente Flimmerei in der medizinischen Literatur als „Stressfaktor“ ausgewiesen.
Herkömmliche Glühbirnen haben ein kontinuierliches Spektrum, das annähernd dem Sonnenlicht entspricht. Ähnliches
gilt für Halogenglühlampen, deren Vorteile neben dem gewohnt warmen Licht und der langen Haltbarkeit im geringeren Stromverbrauch liegt.
Nicht nur, dass mittlerweile auch klar wird, dass die Versprechungen der Industrie bezüglich Brenndauer und Energieeinsparung bei normalem Hausgebrauch in weiten Teilen nicht stimmen. Langzeittests haben ergeben, dass die ausgewiesene Lebensdauer bei vielen Energiesparlampen nicht erreicht wird, die Lichtstärke lässt mit der Lebensdauer der Lampen nach, und das teilweise rapide. Viele Sparlampen halten nicht einmal ein Drittel der angegebenen Zeit, manche nicht mal ein Fünftel.

Fragwürdige Umweltverträglichkeit - Gefahr für Kleinkinder

Energiesparlampen enthalten Quecksilber. Wenn eine Lampe zu Bruch geht, verdunstet das hochgiftige Schwermetall schon bei Zimmertemperatur. Besonders giftig wirkt es, wenn es eingeatmet wird. Dies ist besonders für Kleinkinder gefährlich, die am Boden spielen.
Bei massenhaftem Gebrauch wird das Problem der Umweltverschmutzung durch Energiesparlampen drastisch zunehmen.
Erste Erhebungen zeigen, dass die wenigsten Verbraucher die mit dem giftigen Schwermetall Quecksilber belasteten Leuchtmittel wie vorgeschrieben im Sondermüll entsorgen, die Mehrheit lässt sie einfach im Hausmüll verschwinden. Dies lässt die Ökobilanz der Energiesparlampen verheerend aussehen:
Die Herstellung ist aufwändiger als bei Glühbirnen, das Quecksilber gelangt in Größenordnung von mehreren Hundert Kilo jährlich in die Umwelt. Recycling ist in Deutschland – anders als in anderen Ländern - so gut wie nicht vorgesehen.

Licht der Zukunft?

Bereits jetzt gilt die Energiesparlampe (Kompaktleuchtstoffröhre) wegen ihrer umfangreichen Risiken (Quecksilber, Geruch) und anderer Nach-teile (mangelhaftes Lichtspektrum, Flimmern) unter Fachleuten als Aus-laufmodell.

Effizienter und zudem langlebiger sind zwar LED-Leuchtmittel.

Sie sind aber aus elektrobiologischer Beurteilung der Eigenschaften in punkto Lichtspektrum (hoher Blauanteil) und Flimmern noch nicht aus-nahmslos akzeptabel.

Derzeit kann nur ein einziges LED-Leuchtmittel, aber auch nur für aktive Bereiche (Büro, Küche, Flurbereiche), empfohlen werden.

Produktname "Pure-Z" (s. Produktblatt der Fa. Danell, Neu-Isenburg).

 

Ergonomisch bestes Licht wird nach wie vor von allen HALOGEN-Leuchtmitteln erzeugt (siehe auch unter Blaulichtalarm).

Neben den Niedervolt- und Hochvolt-Halogen-Leuchtmitteln werden seit geraumer Zeit auch kleine G-9-Halogenbirnchen angeboten, die mit einem E-14- oder E-27-Adapter in Schraubfassungen passen.Diese sind auch in Zukunft vom sog. "Glühbirnen-Verbot" der EU-Kommission nicht betroffen.

Sie werden inzwischen auch mit 30 Prozent reduziertem Verbrauch bei gleicher Leuchtstärke angeboten.


Weitere Informationen

Stresshormone durch Energiesparlampe
von BR - Bayerischer Rundfunk
Sendung „Tagesgespräch“ vom 12. Febr. 2009 zum Thema
„Glühbirne - Licht an, Licht aus: Was soll aus der Glühbirne werden?
hier lesen


Blaulicht-Alarm
aus ”Wohnung + Gesundheit”, IBN - Institut für Baubiologie + Ökologie, Nr. 145/2012
hier lesen


Wie gefährlich sind kaputte Energiesparlampen?
Tipps zur sicheren Entsorgung
von feelgreen.de und zuhause.de
hier lesen


Energiesparlampen und LED-Lampem dürfen nicht in den Hausmüll
von feelgreen.de
hier lesen


Forschung: Energiesparlampen ohne Quecksilber?
von zuhause.de / Autor: rw
hier lesen


Organische LEDs: Lichtkonzept der Zukunft - oder nur Vision?
von zuhause.de / Autor: rw
hier lesen


Link-Tipps

Fragen und Antworten rund um das Thema Energiesparlampe vom Umweltbundesamt (UBA) in Dessau
http://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen/lichthaeufige-fragen-thema-licht

 
 


Erich Peter
Baubiologe

zu errreichen
Eichenstr. 7,
86399 Bobingen

Tel. 08234 / 6521

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