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Feng-Shui
Glücklicher Wohnen

von Martin Schön

Wie wir unsere Wohn- und Arbeitsräume gestalten und einrichten, hat einen großen Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit. In vielen Kulturen der Welt entwickelten sich über die Jahrtausende eigene Formen der Wohnkunst. Sie alle haben das gleiche Ziel: Die Wohnumgebung zu einer Quelle von Harmonie zu machen. Am bekanntesten wurde bei uns die chinesische Wohnlehre Feng-Shui.

Wörtlich übersetzt bedeutet Feng Shui »Wind und Wasser« und bezieht sich damit auf die Erde, auf ihre Berge, Täler und Wasserläufe, deren Form und Größe, Ausrichtung und Höhe von der Wechselwirkung mächtiger Naturkräfte bestimmt werden. Feng Shui ist ein Verfahren zur Lebensgestaltung. Am besten läßt es sich beschreiben als die Wissenschaft der Auswahl und Gestaltung des Umfelds, die nach einem völligen harmonischen Gleichgewicht der Fünf Elemente sowie der Yin- und Yang-Energien strebt. Wer in einer derartigen Umwelt lebt, wird ein angenehmes Leben in Harmonie führen.

Entstanden ist Feng-Shui vor rund 2500 Jahren aus der noch viel älteren indischen Wohnlehre Vastu („Wissenschaft vom Haus“), die sich mit den Einflüssen von Natur und Umwelt auf den Menschen und sein Verhalten beschäftigt. Die Basis für Feng Shui ist das Verstehen der Natur und der taoistischen Vision. Beides umfassend, bedeutet das sogenannte Chi - auch Qui (chinesisch) oder ki (japanisch) -, dass alles voller Lebensenergie und Licht ist. Ursprünglich wurde das Feng Shui in China als ein Teil von der daoistischen Philosophie zur Gestaltung von Grabstätten, also dem Ahnenkult, eingesetzt. Daneben wurden aber auch Gärten nach den Prinzipien des Feng Shui gestaltet. Heute hat Feng Shui auch in die Wohnhäuser Einzug gehalten.

Die Feng Shui Praxis hat ihre Wurzeln in der chinesischen Sicht des Universums, wonach alle Dinge dieser Welt fünf Grundelementen zugeordnet werden können (Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser) und mit positiver oder negativer Energie aufgeladen sind. Diese Energie nennt man Chi. Die Fünf Elemente bilden eine der tragenden Säulen der Feng Shui Praxis. Dabei kann jedes Element entweder Yin- oder Yang-Attribute in sich tragen. 

Die universelle Lebensenergie

Feng-Shui geht davon aus, dass alles, was uns umgibt, aus Chi besteht, der universellen Lebensenergie. Der freie Fluss dieser unsichtbaren Chi-Energie darf nicht behindert, sondern soll gefördert werden. Chi bewegt sich jedoch nicht gradlinig. Es zirkuliert „tanzend“ wie der Wind (Feng) und wellenförmig wie das Wasser (Shui) durch den Raum. Erst wenn alle Bereiche eines Hauses, einer Wohnung und jedes Raumes auf diese Weise optimal mit Chi versorgt sind, geht es uns gut.

Östliche Einrichtungsstile bestehen nicht nur aus Klangspielen, Zimmerbrunnen und Steindrachen. Diese dienen nämlich nur zu Dekorationszwecken und sind nicht notwendig, um die Energie im Raum positiv zu beeinflussen. Aus diesem Grund sprechen schlicht und schön gestaltete Räume im östlichen Einrichtungsstil durchaus auch das westliche Empfinden von Raumästhetik an. Denn wichtig ist primär, dass alle Gegenstände im Raum einen fest vorgegebenen Platz haben und Formen, Farben und Materialien so eingesetzt werden, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht. 

Den Wohnraum analysieren

Wer seine Räume nach Feng-Shui-Prinzipien einrichten möchte, sollte sich bei der Analyse der Wohnräume und Einrichtungsgegenstände eines hilfreichen Systems bedienen: dem Bagua, einem uralten Lageplan, der auf ein Haus oder eine Wohnung, einen einzelnen Raum und sogar auf den Schreibtisch angewendet werden kann. Der Bagua ist in neun Felder unterteilt, die jeweils einem Lebensbereich entsprechen. In Mitte liegt dabei das Zentrum der Lebenskraft, das Tai Chi. Alle neun Bereiche sollten so auf eine Wohnung oder einen Raum übertragen werden, damit die Chi-Energie optimal fließen kann.

Die Heilmittel des Feng Shui zur Lebensverbesserung reichen vom richtigen Gebrauch von Brunnen, Aquarien und der Welt des Feng Shui Kristallen bis zur Energieverbesserung mittels Uhren, Farben und Spiegel. Licht und Farben sind eine wichtige Kombination in. Die meisten Plätze, die ein sogenanntes schlechtes Feng Shui haben, leiden unter Licht- und Farbmangel. 

Aufgabe des Feng Shui

Diese Lehre geht davon aus, dass alles, was die Menschen umgibt, aus universeller Lebensenergie – dem Chi – besteht.

Mit Feng-Shui wird ein Wohnraum daher so gestaltet, dass die in ihm fließenden Chi-Kräfte die Gesundheit, die Lebensqualität und das Glück der Bewohner steigern. Denn erst wenn alle Wohnbereiche optimal mit Chi versorgt sind, geht es uns gut. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, die für uns positiven Kräfte zu stärken, die negativen Kräfte zu meiden, und die Harmonie der Fünf Elemente herzustellen. 

Pflanzen im Garten

Wenn man die richtigen Pflanzen im Garten auswählt, kann man das Chi wesentlich verbessern. Ein Stück Natur das unser Haus umgibt, bzw. der Garten kann mit seinem Blüten und Farben sowie Blätter und Formen unsere Sinne und Phantasie anregen. Außerdem tragen sie zur Raumbildung im Garten bei, dass ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz bringt. Häuser und Mauern, sowie auch Zäune sind anders wie Pflanzen, die jahreszeitlich bedingt fortwährend eine andere Gestalt durch ihr Wachstum an nehmen. Nach dem Feng Shui Garten, also nach chinesischer Sicht sind die Gewächse symbolhaft der Wandel und die Wiederkehr aller Lebensvorgänge.

Pflanzen sind nicht nur interessant und schön anzusehen, sie bringen uns in klimatischer sowie in ökologischer Hinsicht großen Nutzen. Sie bringen in unseren kleinen Garten eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit, als wohlriechende bzw. wohltuende Verbesserung des Kleinklimas. Sie dämpfen sehr oft wirksam die Geräusche durch den Neigungswinkel ihrer Blätter.

 
 
 


Martin Schön
Architekt, Dipl.-Ing. FH,
Geomant,
Feng-Shui-Berater, Energieberater,
Rutengänger,
Grundstücks-Untersuchungen,
Gutachter,Qi-Gong
und TaiChi–Lehrer

zu errreichen
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