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Wie gefährlich sind kaputte Energiesparlampen?

Quelle:  hadiet, feelgreen.de


Nun gibt es sie bald gar nicht mehr – die gute alte Glühbirne. Nachdem schon keine 100 oder 75-Watt-Glühbirnen mehr im Handel erhältlich sind, verschwinden seit September 2011 auch 60-Watt-Birnen aus dem Regal. Die neuen Lampen enthalten aber zum Teil gesundheitsgefährdende Stoffe wie Quecksilber und Amalgam und sind deshalb umstritten. Wir verraten, worauf Sie beim Kauf der neuen Leuchtmittel achten müssen und wie Sie zerstörte Energiesparlampen gefahrlos beseitigen.
Im Kern des Leuchtkörpers befindet sich Quecksilber entweder in flüssiger Form, als Quecksilber-Eisen-Pille oder in Amalgam gebunden.
Geht erst einmal eine Kompaktleuchtstofflampe (KLL) – so werden die Energiesparlampen offiziell genannt – zu Bruch, treten die giftige Dämpfe des Quecksilbers aus. Die schädigen beim Menschen sowohl das Gehirn als auch das Nervensystem. Unmittelbar über den Scherben am Boden (Messwert bei 30 cm) ist die Gefahr durch die giftigen Quecksilberdämpfe am größten.

Das ergaben die Untersuchungen verschiedener deutscher Leuchtmittel-Hersteller und des USamerikanischen Maine Institute of Environmental Protection. Das kann besonders für krabbelnde Kinder schädlich sein, aber auch für Erwachsene, die gleich nach dem Lampenbruch unbedarft die Scherben zusammen kehren wollen. Das Gefährliche: Die giftigen Quecksilberdämpfe sind unsichtbar.

Die amerikanische Maine-Studie empfiehlt daher, den Raum nach einem Glasbruch gut eine Stunde kräftig zu lüften. Danach bestünde keine unmittelbare Gefahr mehr für die Gesundheit. Das Umweltbundesamt (UBA), dass durch das Fraunhofer-Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI) ebenfalls Untersuchungen von Lampen durchführen lassen hat, kommt zu dem Schluss, dass 15 Minuten Lüften vollkommen ausreichend sind.

Splitter vorsichtig entfernen
Nach ausreichendem Lüften sollten die Scherben vorsichtig entfernt und an geeigneten
Sammelstellen entsorgt werden. Auch einige Händler nehmen den Sondermüll zurück. Wird nicht gelüftet, kann sich die schädliche Konzentration des Quecksilbers im Raum bis zu zwei Tage halten. Mit diesen zehn Tipps vom Umweltbundesamt (UBA) entsorgen Sie kaputte Energiesparlampen gefahrlos. Derzeit gibt es laut dem UBA keine Leuchtmittel, die nicht zerbrechen, wenn man sie versehentlich fallen lässt. Doch bieten mit Silikon überzogene Glaskörper insofern einen Schutz, dass die gummiartige Hülle die Scherben zusammenhält. So lässt sich das Bruchgut besser entfernen.

 

Link-Tipp von feelgreen.de
Energiesparlampen: Zehn Tipps zur sicheren Entsorgung

Link-Tipp von zuhause.de
Quecksilber in Energiesparlampen: Was tun, wenn sie mal zu Bruch gehen?

 
 


Erich Peter
Baubiologe

zu errreichen
Eichenstr. 7,
86399 Bobingen

Tel. 08234 / 6521

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