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Stresshormone durch Energiesparlampe

BR - Bayerischer Rundfunk

Sendung „Tagesgespräch“ vom 12. Febr. 2009 zum Thema
„Glühbirne - Licht an, Licht aus: Was soll aus der Glühbirne werden?

Moderatorin Christine Krueger im Gespräch mit Zuhörern

Anrufer Augenarzt Dr. Martin Geilhofer nahm wie folgt Stellung:

"ln der ganzen Diskussion wurde bisher der gesundheitliche Aspekt vollkommen vernachlässigt.
Ich gebe Ihnen ein ganz einfaches Beispiel:
Seit etwa 4 Jahren verwenden Augenärzte, wenn sie im Alter beim Grauen Star eine Kunstlinse einsetzen, eine Linse, die blaues Licht ausfiltert.

Warum?
Man hat festgestellt, dass nach der Staroperation diese Erblindung im Alter, die ja drastisch zugenommen hat, die Makuladegeneration, nach der Staroperation viel schneller kam. Und das hat einen ganz einfachen biologischen Grund. Blaues Licht ist energiereicher als gelbes oder rotes Licht. Und die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien, werden durch blaues Licht etwas geschädigt. ln der Natur spielt es keine Rolle.

Warum?
Wir haben nur mittags zwischen 12 und 2 tatsächlich hellblaues Licht, und nämlich nur dann, wenn wir in den Himmel schauen. Einen regelrechten blauen Strahler gibt es in der Natur aber nicht. Dieses blaue Himmelslicht wirkt zwar etwas schädigend, aber den Rest des Tages haben wir Rot- und Infrarotlicht Und Infrarotlicht wirkt dafür reparierend auf die Zellkraftwerke. Und das machen sich nun die Augenärzte zunutze, indem sie die Entwicklung zur Makuladegeneration durch die Verwendung eines Blaufilters in der Linse abbremsen, der aber das reparierende Infrarotlicht ungehindert passieren läßt.

Jede Energiesparlampe, aber auch jede sog. Neonröhre, hat einzelne scharfe blaue Linien im Spektrum. Das ist nicht gesund. Das weiß man. Es ist aber nicht nur darauf beschränkt. Man muß einfach sehen, der Mensch hat sich über 6 Millionen Jahre Evolution entwickelt und in dieser Zeit kannte er nur das Sonnenlicht. Und das Sonnenlicht wirkt sowohl im sichtbaren als auch im lnfrarotbereich. Und deshalb haben wir auch Auswirkungen über die Haut. Wenn es Mittag 12 Uhr ist und ich lege mich ohne Kleidung in die pralle Sonne, dann reagiert mein Körper in der Weise dagegen, dass sich in der Haut Rezeptoren für Blaulicht befinden, um die Zeit zu steuern und diese veranlassen den Organismus, Stresshormone und Östrogene auszuschütten. Die Stresshormone
sind notwendig, weil nämlich sonst meine Gefäße durch das starke Infrarotlicht in der Haut weit würden. Das heißt, mein Blut würde in der Haut versacken und ich würde bewusstlos. Das lässt mein Körper nicht zu, er steuert mit Stresshormonen gegen. Diese werden wiederum durch das UV-Licht in der Haut abgebaut. Also ein geschlossener Kreislauf.

Wenn ich jetzt im Haus nur Neonröhren und Energiesparlampen habe, denkt mein Körper die ganze Zeit es ist Mittag und schüttet dauernd Stresshormone aus. Und gerade abends, wenn ich zur Ruhe kommen will, wenn mein Gehirn runterregulieren soll, sind Stresshormone ein bedeutsamer Störfaktor."

 
 


Erich Peter
Baubiologe

zu errreichen
Eichenstr. 7,
86399 Bobingen

Tel. 08234 / 6521

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